Die Fritzbox ist eine tolle Erfindung. Leicht zu bedienen und zu konfigurieren. Leider hat sie (für mich) einen großen Nachteil. Die tolle Kindersicherungsfunktion. Leider war mein Vater auch Programmierer weshalb er sich mit so tollen Konfigurationsmöglichkeiten natürlich bis ins Kleinste befasst. Die ganzen tollen Anleitungen wie man diese Kindersicherung umgehen kann sind leider alle (?) Müll, da sie einfach nur die IP-Adresse ändern, was in unserem Netzwerk mit einem MAC-Adressen-Bann geahndet wird. Einem Nutzer (ich) dieses Netzwerks sind also die Hände gebunden. Es sei denn, man bedient sich illegalen Mitteln um eines der wenigen Netzwerke der Nachbarschaft zu knacken. Jedoch sollte sich eigentlich jeder Besitzer eines WLAN-Routers über Schutzmechanismen informieren und sollte spätestens dann herausfinden, dass die WEP-Verschlüsselung nicht mehr als "sicher" angesehen wird, da es innerhalb einiger Minuten knackbar ist. Im Internet gibt es genügend Tools (vor allem für Linux) die solche unsicheren Netzwerkschlüssel herausfinden können. Das sogenannte Cracken ist genau genommen illegal und nur zu Vorführzwecken am eigenen Router vorgesehen. Jedoch wird auch vor Gericht WEP (soweit ich weiß) nicht mehr als ernstzunehmende Verschlüsselung gehandelt.
Zurück zu der Fritzbox. Da mein Vater ja meint, ich würde (angeblich) mein Leben nicht mehr im Griff haben, hat er von der tollen Kindersicherungsfunktion Gebrauch gemacht und hat mir damit schon einiges an Onlinezeit genommen. Es ist aber immer noch besser als wie damals über einen hauseigenen Proxy-Server zu surfen. Jedenfalls wird meine Onlinezeit in der nächsten Zeit noch stärker begrenzt sein, weshalb ich mich wohl eher wieder dem Offline-Gaming zuwenden werde. Viel mehr hat sich auch nicht wirklich geändert.
MfG klaxa
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